AG QVW
Arbeitsgruppe Quartier, Verkehr, Wohnen (AG QVW)
Die Arbeitsgruppe Quartier, Verkehr, Wohnen setzt sich im Auftrag des Vorstandes der SP Bern Nord für eine optimale Wohnqualität im Nordquartier ein. Sie beobachtet und beeinflusst insbesondere Planungen und Entwicklungen in den Bereichen Verkehr und Wohnen und trifft sich jährlich zu etwa 10 Sitzungen.
Mitglieder des Vorstandes der SP Bern-Nord und die SP- Delegierten der SP in der Quartierkommission DIALOG Nordquartier arbeiten in der Gruppe aktiv mit. Dadurch ist der Informationsfluss aus dem DIALOG wie auch zum Vorstand und zur Mitgliederversammlung mit der Arbeitsgruppe gesichert. Die Anliegen der SP Bern-Nord werden umgekehrt in die Quartierkommission DIALOG Nordquartier getragen und dort vertreten. Mit Mitwirkungsbeiträgen, Verhandlungen, vielfältigen Kontakten und wenn nötig mit Einsprachen oder Beschwerden setzt sich die AG QVW seit Jahren gezielt für eine höhere Lebensqualität und ein optimales Wohnumfeld im Norden Berns ein.
Die Arbeitsgruppe tauscht sich auch regelmässig mit den Mandatsträgerinnen und –trägern im Grossen Rat und im Stadtrat aus. Dadurch finden die quartierpolitischen Anliegen der SP Bern Nord auch Eingang in die Parlamente von Stadt und Kanton.
Schwarzbuch
Das vorliegende Schwarzbuch von Andreas Hofmann vermittelt einen spannenden Einblick in die Leidensgeschichte der Berner Allmenden im Norden Berns seit 1975. Die Stadt Bern ist Landeigentümerin der Allmenden. Unter dem Begriff Allmenden verstehen die meisten Leute einen frei zugänglichen Grünraum für alle. Im Nutzungszonenplan 1975 wurden sie der Grünfläche (würde der heutigen Schutzzone a entsprechen) zugeordnet. Es zeigte sich, dass diese Auffassung der Allmenden den Begehrlichkeiten wirtschaftlicher und sportlicher Art nicht standzuhalten vermochte. Der Autor weist darauf hin, dass vor allem auf der Grossen Allmend parkiert, asphaltiert, eingezäunt, abgeholzt und Steinwüsten gebaut wurde, meistens ohne Baubewilligung. Dann wurde nachträglich umgezont, zu Legalisierungszwecken. Die Entwicklungen der Ereignisse in den letzten Jahren haben den Autor dazu veranlasst, Material für ein Schwarzbuch II zusammenzustellen. Das Buch wendet sich vor allem an politisch Verantwortliche und Interessierte, die daraus Argumente für den zukünftigen Schutz der noch grünen und frei zugänglichen Teile der Allmenden schöpfen können, so die Hoffnung. Die im Schwarzbuch angegebenen, umfangreichen Quellen können heruntergeladen werden. Sie umfassen mehr als 300 MB.